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Errata

1. Weder Redaktion noch Autorin bemerkten trotz Gegenlesens der fertigen Seiten die falschen Daten in Reingard Jäkls Beitrag „Die radikalste aller Frauen“ (Gigi Nr. 51, Seite 26/27). Der Gedenkstein für Hedwig Dohm wurde leider nicht, wie angegeben, am 21., sondern am 22. September auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof enthüllt, und auch die Straße am Berliner Bahnhof Südkreuz wurde erst an diesem Tage nach der Frauenrechtlerin benannt. Wir bitten um Entschuldigung.

2. Im Editorial der Ausgabe 51 gab es drei Buchstaben und zwei Worte zuviel. So wurden aus den „antagonistischen Widersprüchen“ beim Kürzen „Antagonistismen“ statt Antagonismen und blieben zwei zu tilgende Worte stehen, die nun im jeweiligen Satz doppelt vorkommen. Warum für den üblichen zweiten Korrekturdurchgang keine Zeit blieb und es darum zahlreiche weitere Druckfehler im Heft gab, erfahren Sie unter Punkt drei.

3. Daß es die 51. Gigi-Ausgabe überhaupt gibt, grenzt an ein Wunder. Montags soll sie in Druck gehen, für Freitag hat ein Autor noch zwei längere Beiträge fest zugesagt, für die vier Seiten freigehalten werden. Einer davon soll den Schwerpunkt abschließen, der bereits gestaltete Heft-Titel bezieht sich auf dieses Thema. Am Sonnabend früh ruft der Schlußredakteur eine Email ab, versandt um 3.24 Uhr. Der Autor habe es leider nicht geschafft, seine Artikel zu schreiben. „Nun habe ich meine Urlaubstaschen gepackt und muß noch schnell 3-4 Stunden schlafen ... Vielleicht kannst Du einfach die Gigi diesmal als luftig-leichte Sommerausgabe ein wenig dünner machen ...“ Das aufwendige Titelbild ist passé, der Schwerpunkt nicht mehr stimmig, das Inhaltsverzeichnis überholt, der Druckereitermin nicht zu halten – und der Autor schwebt gen Süden, ohne das Pressematerial für einen der Beiträge zurückgegeben zu haben. Chaos bricht aus. Notruf eins: Bayern liefert binnen Stunden einen Text für die vakante Kulturseite. Notruf zwei: Aus NRW wird für Montag die thematisch erweiterte Langfassung eines schon gesetzten Schwerpunktbeitrags zugesagt. Der Schlußredakteur hämmert hastig ein Editorial und außerplanmäßig eine Filmrezension ins System. Am Montagabend kann er bei einer Agentur die CD mit dem neuen Titelfoto abholen, und nach einer Nachtschicht geht das Heft am Dienstagmorgen in die Druckerei – und der Schlußredakteur zum Arzt.